PRESSESTIMMEN UND KRITIKEN



NENN MICH NICHT BRUDER

"Konfrontativ und authentisch: In schonungslosen Bildern und unverfälschter Darstellung gelingt dem Film eine drastische Milieuschilderung. Der Zuschauer wird Zeuge eines glaubhaften Reigens aus Alkohol, Drogen und Rausch, in dem Freundschaft und Toleranz auf der Strecke bleiben. 

Besonders hervorheben wollen wir das intensive Spiel der jugendlichen Darsteller."

2nd Prize for "Best German Film" Interfilm Festival Berlin, Laudatio Jury

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Die Trost- und Perspektivlosigkeit des Milieus und der Zusammenhang der Clique, der letztlich aber nur auf Alkohol, Drogen und gemeinsamer Langeweile basiert, bilden einen stimmigen und glaubhaften Rahmen für die eindrückliche LGBTQ-Geschichte. Die Arbeit mit der Handkamera unterstützt die große Nähe zu den Figuren – und dass in entscheidenden Momenten Wenzel und ihr Kameramann Sebastian Bergfeld das Geschehen nicht zeigen, erhöht den starken Eindruck noch zusätzlich. NENN MICH NICHT BRUDER hält sich fern von jedem erhobenen Zeigefinger und kann seine Botschaft für mehr Toleranz und Offenheit gerade deswegen glaubhaft vermitteln. Starkes Kurzfilmkino."
Prädikat besonders wertvoll, Filmbewertungstelle Wiesbaden

Gina Wenzels Kurzfilm „Nenn mich nicht Bruder“, der gerade Gast auf vielen Festivals ist, ist eine gelungene Milieustudie und Coming-of-Age-Geschichte, die sich zudem auch noch mit einer Queer-Thema auseinandersetzt. Das fing die Filmemacherin mit realistischen Bildern und großartigen Darsteller scheinbar mühelos ein und schuf ein ergreifendes Gesellschaftsportrait und Drama.
Testkammer, Doreen Matthei


Y

"The judges appreciated the sophistication, finesse and global sensibilities of this contemporary film. The writer/director’s humanistic view of an amoral, self-centered, sexually comfortable, woke generation that has the capacity to self inspect and grow, is on point - as is the understanding of what one needs to do to get by."

Judges’ statement, Post Alley Film Festival 2018 Best Director Award

 
"Y paints a humbling picture of how human connections can at once transcend political crises and be profoundly shaped by circumstance."

Rebecca Frost, The Queens University Journal

 

"This short is a wakeup call for us as audience, to not take what we have for granted….!"

Review BFI FLARE by Petit Printemps, Gay Women's Network



DER HIMMEL IST ÜBERALL BLAU

"Die Geschichte ist glaubhaft auf Augenhöhe von uns, den Zuschauern angesiedelt und beschert uns ein offenes Ende, genau dort wo ein neues Filmkapitel aufgeschlagen werden kann. Bravo für diese tolle Leistung an Regie, Schauspiel und alle mitarbeitenden Gewerke."

Lutz Reitemeier, Jurymitglied

"This short film depicts the struggle of a young man to accept his diagnosis with multiple sclerosis.

All things considered, we think of “The sky is blue everywhere” to be a noteworthy piece of cinema, a heartfelt story envisioned with authenticity, sensitivity and attention to detail."

Bucharest Shortcut Cinefest


LILLY

"LILLY ist ein intensiver Film mit einer starken Hauptfigur, die viel Gefühl ausstrahlt und zur Identifikation einlädt. Er vermittelt eine große Authentizität, die betroffen macht und dazu auffordert, genau Hinzusehen und Fragen zu stellen. Ein Film, der generationsübergreifend zur Kommunikation und Diskussion anregt."

Prädikat besonders wertvoll, short of the month, Filmbewertungstelle Wiesbaden

 

»Lilly« ist ein gelungener Minispielfilm mit überzeugenden Darstellern und einem realitätsnahen Skript. Ganz zu Recht wurde er ausgezeichnet mit dem Prädikat »besonders wertvoll«. Die Essstörung wird als Kontrollversuch im Kampf um die Unabhängigkeit in der Adoleszenz gewertet und nicht pathologisiert. Soziale Psychiatrie, 01/2016